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KNE Kommunale Netze Eifel AöR
Ihr Partner für erfolgreiche Betriebsführung
Gemeinsam durch dicke und dünne Rohre
Landrat Roger Graef und Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen haben stellvertretend für den Eifelkreis Bitburg-Prüm und die Stadt Trier am Freitag, 9. Januar 2009, eine gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Prüm gegründet. Sie trägt den Namen Kommunale Netze Eifel AöR (KNE-AöR) und soll im ersten Schritt die Trinkwasserversorgung im Eifelkreis optimieren. Mittelfristig ist die Kooperation auf neue Partner und eine Ausweitung der Sparten ausgelegt.
Sorgen künftig gemeinsam für die Entwicklung und Optimierung der Trinkwassernetze im Eifelkreis Bitburg-Prüm: (von links) Triers Oberbürgermeister und KNE Verwaltungsrat Klaus Jensen, KNE-Vorstand Wilhelm Heck, Sprecher des Vorstands Arndt Müller, KNE-Vorstand Herbert Reinhard und Landrat und KNE-Verwaltungsratsvorsitzender Roger Gräf.
„Durch die Zusammenarbeit schaffen wir es, die Wasserpreise im Eifelkreis mittelfristig konstant zu halten“, erläutert Heck.
„Neben den technischen und kaufmännischen Prozessabläufen werden wir uns vor allem mit der Unternehmensentwicklung beschäftigen. Dazu gehört auch die Neuausrichtung der Organisationsstrukturen“, sagt Müller. Im ersten Schritt geht es darum die Arbeitsabläufe zwischen den Mitarbeitern aus Trier und der Eifel zu vereinheitlichen, das verwendete Material zu standardisieren und gemeinsam einzukaufen. „So schaffen wir es vor Ort Know-how aufzubauen und den Anteil von teueren Fremdleistungen auf ein Minimum zu reduzieren“, erläutert Müller. Als Beispiele nennt er PE-Schweißen, Leckortung oder die gemeinsame Nutzung des geografischen Informationssystems (GIS).
Wirtschaftliche Vorteile ergeben sich aber nicht nur aus dem operativen Geschäft. Auch der Aufbau der Organisation bietet Einsparpotenziale: Die kommunale KNE-AöR befindet sich zu 74,9 Prozent im Besitz des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 25,1 Prozent trägt die Stadt Trier stellvertretend für die SWT-AöR, so SWT Vorstand Dr. Olaf Hornfeck.
Um langfristig weitere Synergien zu heben, soll sich die KNE-AöR für weitere Partner in der Region öffnen. Diese Erweiterung ist nach den Plänen der Verantwortlichen nicht auf die Trinkwassersparte beschränkt. „Insbesondere im Bereich der Abwasserentsorgung sehen wir ein großes Potenzial für Synergien“, betont Müller. Bei der Erweiterung der AöR mit neuen Partnern aus der Region wird die Hälfte des Einsparvolumens – das vorher durch einen unabhängigen Gutachter ermittelt wurde - direkt an den neuen Partner ausgeschüttet. Die andere Hälfte wird den Gesellschaftern anteilig gutgeschrieben. „Mit diesem Geschäftsmodell profitieren neue und alte Partner unmittelbar und langfristig von der Zusammenarbeit“, so Landrat Roger Graef. Diese gemeinsame kommunale Lösung zur Sicherstellung eines hohen Qualitätsniveaus in der Wasserversorgung bei optimierter Wirtschaftlichkeit stellt die Weichen für die wichtige regionale Zusammenarbeit, erklärt Triers OB Klaus Jensen.
